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Videofilm / Interview auf der Transport logistic 2011 in München mit Herrn Michael Düchting, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft

www.logistic-global.com

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Wirtschaftsstandort

Die Collage zeigt einen Flächenplan, eine Laborantin, eine Baustellensituation und eine Autobahn, EAW und Fotolia.com

Der Kreis Wesel liegt mit seinen 13 Städten und Gemeinden im dynamischen Kraftfeld der Rheinschiene und des Ruhrgebietes. Innerhalb von zwei Autostunden erreicht man von hier aus rund 30 Millionen Menschen. Damit gehört die Region zu den größten Ballungsgebieten in Europa.

 

 

 

 

Starke Branchen für eine starke Region

Logo der Logistikregion Mittlerer Niederrhein

Aufgrund der zentralen Lage in Europa und an der größten Wasserstraße Europas, dem Rhein sowie aufgrund des dichten Infrastrukturnetzes hat sich die Logistikwirtschaft zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Nahezu jeder zehnte Arbeitsplatz hängt von dieser Branche ab.

Weitere starke Branchen sind die Chemie, der Maschinenbau sowie die Metallverabeitung. Starke Standbeine im Kreis haben auch die Funktechnologie und die unternehmensnahen Dienstleistungen.

Auf einem guten Weg: der Strukturwandel

Der Kreis wurde schon früh vom Sterben der Zechen erfasst. Dort, wo Zechen geschlossen wurden, entstand Raum für kreative und zukunftsweisende Firmen, wie im Eurotec-Park auf dem Gelände der ehemaligen Zechen Rheinpreußen oder im Technologiepark Dieprahm. Diese Erfolgsgeschichte soll auf den Arealen der ehemaligen Zechen in Neukirchen-Vluyn und Dinslaken fortgeschrieben werden. Beide Projekte werden städtebauliche Akzente setzen und sind offen für neue Wohn- und Gewerbestrukturen.

Bildung als Schlüsselfaktor

Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Strukturwandel profitiert der Kreis Wesel von seiner Lage inmitten der dichtesten Hochschullandschaften Europas. Das dichte Netz der Hochschulen und Universitäten wird ergänzt durch ein großes Angebot an Weiterbildungseinrichtungen, die den Menschen ebenfalls umfangreiche Qualifikationen für die Herausforderungen der Berufswelt bieten.

Am 01. September 2009 hat die Hochschule Rhein-Waal mit zwei Studienstandorten in Kamp-Lintfort und Kleve ihre Arbeit aufgenommen. Sie versteht sich als MINT - Hochschule, das heißt als Hochschule, die Studiengänge mit Schwerpunkten auf den Gebieten Naturwissenschaften, Informatik und Technik anbietet. Ihr Anliegen ist es, den Studierenden gute Lehre, excellente Forschung, hervorragende Ausstattung, technische Innovationen, sowie Kooperationen mit ausländischen Hochschulen und Universitäten zu bieten. Am Studienort Kamp-Lintfort werden unter anderem folgende Studienangebote unterbreitet (zum Teil noch im Aufbau):

  • Medien- und Kommunikationsinformatik
  • Informations- und Kommunikationsdesign
  • Mobilität und Logistik
  • Umwelt und Energie
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Niederrhein diskutierte über neue Ideen für Energie und Logistik in Brüssel

Politik und Wirtschaft aus dem Kreis Wesel waren mit von der Partie 

Vom 26. bis zum 28. November präsentierte sich die Region Niederrhein unter der Überschrift „Neue Ideen für Energie und Logistik“ unter Federführung der Standort Niederrhein GmbH im Europäischen Parlament. Mit Unterstützung von Karl-Heinz Florenz, Mitglied des Europäischen Parlaments, trafen Unternehmen und hochrangige Vertreter der Region auf wichtige Gesprächspartner der Europäischen Union. Neben einer dreitägigen Dauerausstellung der Region im Europäischen Parlament standen ein  parlamentarischer Abend mit EU - Kommissar Günther Oettinger sowie Fachgespräche zwischen Unternehmen vom Niederrhein und Vertretern der EU-Kommission auf dem Programm. Am dritten Tag bot MdEP Florenz einen Austausch zwischen deutschsprachigen Parlamentsvertretern und den Ausstellern im Parlamentsgebäude an.

Im Fokus der drei Tage standen Logistik- und Energiethemen. Die Problematik der „Lang-LKW“ und den Fachkräftemangel in der Logistik sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Verkehrsinfrastrukturen am Niederrhein wurden genauso diskutiert wie die Rechsetzung im Energiesektor und Energie als Standortfaktor am Niederrhein. Abgerundet wurde die inhaltliche Debatte durch einen Ausblick auf aktuelle Themen der EU-Politik und zu Fragen der Zukunft des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Aus dem Kreis Wesel waren Sasol Solvents Germany GmbH, die Fernwärme Niederrhein GmbH sowie die neu gegründete Hafengesellschaft DeltaPort GmbH & Co. KG. als Aussteller und Impulsgeber für die Fachgespräche mit von der Partie.

„Wer in Europa aktiv mit gestalten möchte, muss näher an die Gestalter und Umsetzer europäischer Politik heranrücken“, sagte Landrat Dr. Ansgar Müller. „Für uns ist es daher wichtig, einen thematisch fokussierten Austausch zu unseren Top-Themen mit relevanten Akteuren in Brüssel führen zu können“, so Müller weiter. Der EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020, der aktuell beraten wird, wird den Rahmen für die Fördermöglichkeiten in diesen Jahren stecken. Wichtig war den Akteuren vom Niederrhein deshalb, die Region frühzeitig als profilierten Standort in Europa zu präsentieren.

gut besuchte Ausstellungsfläche des Niederrheins im Europaparlament in BrüsselLandrat Dr. Ansgar Müller (links) mit EU-Kommissar Guenther Oettinger (rechts) und Karl-Heinz Florenz, Mitglied des Europäischen Parlamentes (hinten)

 

Mehr zur Kampagne "Germany at its best" erfahren Sie unter der gleichnamigen Internetseite.

Werbeanzeige der Wirtschaftsförderung des Landes Nordrhein-West

   

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